Über TAMAR

Die Wurzeln der Beratungsstelle TAMAR reichen ins Jahr 1989 zurück, als Mitarbeiteri*nnen der Katholischen Frauenbewegung und der Evangelischen Frauenarbeit begannen, Beratung für misshandelte und von Gewalt betroffene Frauen* anzubieten. Der Name “Tamar” leitet sich von der alttestamentarischen Tochter König Davids ab und verweist noch heute auf die konfessionell geprägte Gründerinnenzeit.

1998 startete TAMAR gemeinsam mit der Beratungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt zur Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei polizeilicher Anzeige und Gerichtsverfahren, das die Grundlage für das heute bundesweit etablierte Modell der juristischen und psychosozialen Prozessbegleitung bildet.

Heute ist TAMAR eine Beratungsstelle für Mädchen*, Frauen* und Kinder die sexualisierte Gewalt oder sexuellen Missbrauch erfahren mussten und bietet Beratung für betroffene Personen und deren Angehörige oder Bezugspersonen, juristische sowie psychosoziale Prozessbegleitung und Psychotherapie für Kinder und jugendliche Mädchen an.

Wir bieten für Kolleg*innen anderer Institutionen (z. B. pädagogischer oder therapeutischer Einrichtungen) ebenfalls Beratungsgespräche und Supervsionen an. Bei gemeinsamen Fällen mit anderen Institutionen ist uns die Begleitung und Unterstützung, ebenso wie eine konstruktive Zusammenarbeit und Koordination ein besonderes Anliegen.